Eine sehr stark vereinfachte Erklärung, wie mit der “Qualität” im Projekt umgegangen werden kann.

Wir unterscheiden die Qualität der Projektabwicklung und die Qualität des zu erstellenden Produktes. Während der Projektlaufzeit werden sukzessive Lieferobjekte nach dem Terminplan erstellt. Lieferobjekte sind z.B. der Projektauftrag, die Terminplanung, Konzepte, Prototypen und das fertige Produkt.

Für jedes Lieferobjekt werden im voraus die Kontrollmethode und die Abnahme- bzw. die Freigabekriterien bestimmt. Die bekanntesten Kontrollmethoden sind die Vernehmlassung, der Review, der Walktrough, das Vier-Augen-Prinzip oder die Testfälle. Mit diesen Kontrollen wird festgestellt, ob das Lieferobjekt abgenommen bzw. freigegeben werden kann.

Die Qualität der Projektabwicklung wird über eine geeignete Vorgehensweise definiert. Die Qualität des zu erstellenden Produktes wird über die Konformität mit den Abnahme- und Freigabekriterien, kurz über die zu erfüllenden Anforderungen definiert. Allerdings schützt weder eine perfekte Projektabwicklung noch die Abdeckung der Anforderungen vor einem Misserfolg. Ein guter Projektleiter kümmert sich daher lange im voraus um die langfristige Akzeptanz des Produktes durch die im späteren Nutzer.

Qualitätsmanagement im Projekt